Coloration mit FaberCastell(C)-Aquarellstiften

Posted by on 9. März 2011

Ich möchte heute mal eine ganz kurze Erklärung für das Bemalen von Stempelmotiven geben.
Meine persönlichen Lieblinge sind die “Albrecht Dürer”-Aquarellbuntstifte von Faber Castell (C). Deren Farbbrillanz beeindruckt mich einfach immer wieder auf´s Neue.
Ich beginne mein gestempeltes Motiv (hier von “Penny Black”) meist entlang der Ränder zu bemalen und lasse fast immer einen Teil der Fläche weiß, damit ich nachher mit dem Wasserpinsel noch leichter einen Farbübergang erzeugen kann (siehe beispielsweise die Erdbeere, die die kleine Maus vernaschen will). Man kann natürlich auch Farbübergänge von einer zur anderen Farbe (z.B. von Gelb nach Rot) wunderbar machen.

Wenn ich alle Flächen so vorbemalt habe, wie ich sie mir grundsätzlich vorstelle, dann kommt der Wasserpinsel zum Einsatz. Dies ist ein spezieller Pinsel mit einem kleinen Wassertank im Stiel. Wenn man ein wenig auf den Stiel drückt, kommt vorne ein Wassertropfen heraus. Das ist gerade für´s schnelle Pinselreinigen auf einem Stück Küchenpapier sehr praktisch. Man kann aber auch jeden herkömmlichen Pinsel verwenden, um die Aquarellfarben zu “aktivieren”.
Prinzipiell sollte man den Pinsel von hell nach dunkel ziehen. Wenn ich aber wie z.B. bei der Erdbeere nur eine einzige Farbe habe, tauche ich meinen Pinsel nur ganz kurz in die aufgetragene Farbe ein, damit er ein wenig Farbe annimmt und arbeite mich dann von der weißen zur dunklen Seite durch, bis ich mit dem Farbübergang zufrieden bin.
Wichtig ist es, den Pinsel auf einem Stückchen Küchenpapier oder ähnlichem abzutupfen, bevor man eine neue Farbe aquarellieren möchte.

Ihr werdet sehen, dass das Motiv eigentlich auch schon ganz nett aussieht, wenn man es nur mit den Buntstiften bemalt hat. Aber der eigentliche “Wow-Effekt” kommt immer erst dann, wenn man die Farben mit dem Wasserpinsel aktiviert, also so richtig zum Leuchten, gebracht hat!
Falls es beim ersten Versuch noch nicht so klappt, wie ihr es euch vorgestellt habt, bitte gebt nicht gleich auf, ein paar weitere Versuche lohnen sich garantiert!! Man kommt nach ein paar colorierten Motiven drauf, wie man den Pinsel am besten führt und wann man Farbe ins Küchenpapier wegtupft… ich denke, da entwickelt jeder auch seine eigene Technik, und so sehen die Motive im bemalten Zustand dann jedes Mal ein wenig anders aus, abhängig davon, wer sie coloriert hat! So wird jedes Motiv in gewisser Weise zu einem tollen Unikat!

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